Entwurf und Herstellung von Verpackungsmustern und Modellen in vertraglich vereinbarter Qualität

Schofeld   |   Bremen, Deutschland

Die Kommunikations- und Designagentur Schofeld aus Bremen war von den Merkmalen des Roland DG VersaCAMM VS-640 so überzeugt, dass sie das Gerät unverzüglich nach dessen Erscheinen bestellten. Vor allem die Möglichkeit, mit weißer und Metallictinte auf verschiedenen Substraten zu drucken, war für sie ausschlaggebend.

Schofeld wurde 1996 von den Brüdern Gil und John Schofeld gegründet. Eine der Hauptaktivitäten des Unternehmens ist die Kreation und Entwicklung von Designs. Sie arbeiten für verschiedene internationale Marken, darunter American Express, Deutsche Bank und Kaffeehersteller J.J. Darboven. Wegen sich verschärfender Marktbedingungen relaunchen viele Unternehmen ihre Marken, insbesondere Lebensmittelhersteller. Sie modernisieren die Designs, um die Aufmerksamkeit der Verbraucher zu fesseln. Ungeachtet aller Multimedia-Werbung spielt das Verpackungsdesign weiterhin eine Schlüsselrolle beim Verkauf von Konsumgütern. Heutzutage werden hoch komplexe Designs hergestellt, die noch vor einigen Jahren technisch unmöglich waren. So gibt es einen wachsenden Trend, aufwendige Oberflächenbehandlungen für flexible Verpackungen zu verwenden, unter anderem metallisierte Substrate und Metallicvolltonfarben. Dies führt zu einigen Herausforderungen für Designagenturen und Drucker. John Schofeld erklärt: „Heutzutage genügt es nicht, kreativ zu sein. Gefragt ist ein umfassendes Verständnis der Produkte und der Marke. Daher ist es oft einfacher, eine völlige neue Marke einzuführen, als einer etablierten Marke neuen Schwung zu verleihen. Wichtig ist überdies, ein gegebenes Budget nicht zu überschreiten und die rentabelste Produktionsweise zu wählen, ohne Zugeständnisse bei der Qualität zu machen. Da die Produktionsverfahren sehr komplex geworden sind, bitten uns die Kunden, die gesamte Produktion zu überwachen, sogar von Produkten, die von anderen Agenturen entworfen wurden."

Schofeld begann vor zwei Jahren, mit CGS zusammenzuarbeiten. CGS ist ein wohlbekannter Name in der Grafikindustrie für digitalen Andruck, Farbmanagement und Produktionsworkflow-Anwendungen. Die CGS-Lösungen erlaubten es Schofeld, den Workflow zu vereinfachen und Andrucke herzustellen, die den strengsten Anforderungen genügen. CGS machte Schofeld mit Roland DGs VersaCAMM VS-640 bekannt. Gil Schofeld: „Wir wussten, dass CGS einen eigenen Treiber für Roland-Tintenstrahldrucker entwickelten, um Halbtonandrucke mit über- und unterdrucktem Weiß auf flexiblen Substraten zu produzieren. Obwohl wir viele unserer Standardandrucke selbst herstellten, mussten wir zahlreiche Jobs für die Produktion auf einem teuren Laser-imaging-System in Auftrag geben. Das war nicht immer ideal, da wir oft zahlreiche Andrucke machen mussten, was viel Zeit kostete und zu unnötigen Verzögerungen führte. Außerdem waren die Andrucke nicht immer farbkonsistent. Gil Schofeld fährt fort: „Kurz vor der IPEX 2010 zeigte CGS uns einige Muster des Roland VS-640. Wir waren so begeistert von der Möglichkeit, weiße und Metallicfarben auf verschiedene Substrate zu drucken, dass wir das Gerät unverzüglich bestellten. Der Drucker wurde umgehend geliefert, sodass wir einer der ersten Nutzer in Deutschland waren."

Der VersaCAMM VS-640 ist ein 1,6 m breites Gerät, das Drucken und Schneiden vereint. Der Drucker/Schneideplotter kann mit vier, sechs oder acht Farben ausgerüstet werden. Die Achtfarbenkonfiguration, für die sich Schofeld entschied, besteht aus den Standardfarben (CMYK), Lc, Lm, Weiß und Metallic. Durch die Kombination der Metallicsilbertinte mit den anderen Farben kann eine Palette von über 500 Metallicfarbtönen kreiert werden, einschließlich Gold und Bronze.

Gil Schofeld: „Als wir den Drucker zu benutzen begannen, hatten wir absolut keine Erfahrung. Im Laufe mehrerer Wochen machten wir also eine Menge Drucktests auf vielen Substraten. Schon nach den ersten Tests merkten wir, dass der Roland mit seinen acht Farben eine sehr große Farbpalette hat, die mit ORIS Color Turner // Web colour management von CGS exakt angesprochen werden kann. Die Farbpalette des Druckers ist groß genug, um die gesamte Pantone®-Metallicfarbenbibliothek zu reproduzieren. Unsere Kunden waren sehr beeindruckt, schon von den ersten Ergebnissen. Um ein Muster zu erzeugen, das nicht nur der Farbe der Originalverpackung entspricht, sondern einen perfekten Gesamteindruck vermittelt, investierten wir auch in einen Heißrollenlaminator. Jetzt sind wir in der Lage, den Kunden schon in der Entwurfsphase ein Muster vorzuführen, das nicht nur farbgenau ist, sondern zudem den Look und Feel des Originals hat. Und dabei sind die Kosten pro Muster nur ein Bruchteil dessen, was wir früher zahlten."

John Schofeld: „Das System ist besonders dann von Nutzen, wenn Verpackungen an verschiedenen Orten gedruckt werden, wie bei der neuen Kaffeeverpackung, die wir kürzlich machten. Diese Verpackungen werden im Tiefdruckverfahren in verschiedenen Sprachen an mehreren Orten in Europa hergestellt. Früher waren leichte Farbunterschiede unvermeidlich. Jetzt können wir den Druckern akkurate Andrucke liefern, die weiße und Metallicfarben enthalten. Diese können dann problemlos in der Druckerei reproduziert werden."

Schofeld verwendet den VS-640 nicht nur für Verpackungsmuster. Sie nutzten das Gerät zum Beispiel auch für die Entwicklung von Kreditkarten für eine große europäische Bank. Dabei druckten sie den Entwurf auf einen weißen Film, sodass Metallicelemente präzise dargestellt werden konnten und der Kunde perfekte Muster erhielt.

www.schofeld.com

(10-2010)